Ich hatte von November(?) 2007 bis Jan. dieses Jahres eine Frauen-Kennenlern-Phase, über die ich hier nicht wie von Anfang 2005 gewohnt gebloggt habe (was ich nachholen möchte), und seitdem habe ich mich bewußt erholt von diesem sinnlosen Streß.
Bereits im Mai(?) habe ich Pläne gefaßt, und heute ist der Tag, an dem ich loslegen wollte. Na ja, man muß sich ja nicht gleich übernehmen.
Jedenfalls, ähm, wie heißt das für Neue in Fernseh-Serien: „Was bisher passierte”. Gibt's das noch? Ich habe nämlich keinen eigenen Fernseher. Also Anfang 2005 begann ich hiermit und habe weder beweisen können, daß keine mich will noch ein Jahr ohne Bindung durchhalten können. Nach 14 Wochen ließ ich mich an einem Abend für fast zwei Jahre von der Quarkfröschin festzurren. Danach, seitdem, das muß ich alles noch einzeln berichten.
Wenn ich mein Konzept von Anfang 2005 so lese, erkenne ich mich sofort wieder. Ich zögere noch, meinen jetzigen Plan bekanntzugeben, aber es hat damit zu tun
- viele Kontakte zu knüpfen
- mich für lange Zeit nicht fest zu binden
- in erster Linie (mal wieder) zu überprüfen, ob meine über Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen möglicherweise verführerische oder bequeme Irrtümer sind (Zitat meine Mutter: „Bildest du dir das nicht bloß ein?”)
- dabei insgesamt erfolgreicher zu werden (so wie ein gutes Potenzmittel nicht bloß auf die Eier, sondern auf den ganzen Organismus wirkt)
Ich erinnere mich dunkel, daß eine etwas unfreundliche Kommentatorin seinerzeit kritisiert hatte, daß ich überhaupt eine baldige feste Bindung will (sicher zitiere ich sie jetzt unangemessen, aber ich verstand damals: „völlig egal, ob du liebesbedürftig bist, was willst du überhaupt. Gib dich zufrieden mit dem, was dir zufällt” [edit 03.09.09 22:16 und das war viele Jahre lang nichts,
in Worten: nichts]). Vielleicht kann ich mich dem vernünftigen Kern ihrer Kritik von damals nähern, indem ich bestätige: Ja, ich will spielerisch bleiben für lange Zeit. Auch auf die alteingefleischte Befürchtung hin, für einen gewissenloser Aufreißer gehalten zu werden (wär mal was Neues). - He du, bist nie auf mein Treffens-Angebot eingegangen...
Ansonsten ist heute Weltfriedenstag, ich wohne heute zwanzig Jahre in dieser liebenswerten Stadt, und es ist meteorologischer Herbstanfang...
Und
post scriptum: Ich muß dafür eine Menge meiner Überzeugungen („Keine will mich”) und Begehrlichkeiten ignorieren (jeden Morgen träume ich davon, mit genau
der Frau MüllerMeierSchmidt zu kuscheln, ihre Haare zu [usw. usf.]).