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    <title>°ei° °ie°e°°e°e°. (Rubrik:&lt;!-- 31 --&gt; 1989)</title>
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    <description>Rückschau, Umschau, Vorschau.</description>
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    <dc:date>2005-04-27T15:12:43Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://aber.twoday.net/stories/500853/">
    <title>Silberdolch</title> 
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    <description>Sally Oldfield, &lt;i&gt;Silver Dagger.&lt;/i&gt; Das habe ich heute Morgen in der Einkaufspassage geh&amp;ouml;rt. Erinnerungen an meine ersten (richtigen) N&amp;auml;chte mit einer Frau. Ged&amp;auml;mpftes Licht, S&amp;uuml;&amp;szlig;er Sekt aus irisierenden Schalen. Dieses Lied (blo&amp;szlig; den Text nicht aufschl&amp;uuml;sseln). Damals noch auf LP. Die Liebe war taufrisch. Der (Echt-)Sex war Neuland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie 10 Sekunden aus einem Lied das alles wieder zur&amp;uuml;ckholen k&amp;ouml;nnen. Etwas, das nie wieder sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>der</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;!-- 31 --&gt; 1989</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 der</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-02T13:29:17Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://aber.twoday.net/stories/473949/">
    <title>Festhalten, Wegdr&amp;uuml;cken, Knutschen, ins Bett</title> 
    <link>http://aber.twoday.net/stories/473949/</link>
    <description>(Fortsetzung) - Wir n&amp;auml;herten uns dem Haus, wo sie erst kurz zuvor allein eine kleine Wohnung bezogen hatte. Ich war in der Gegend noch nie gewesen. Nun machte ich mir doch so meine Gedanken, wie ich an sie rankommen sollte. Ich war nahezu unerfahren in so was (und bin es bis heute im wesentlichen geblieben). Sp&amp;auml;ter erz&amp;auml;hlte sie mir, da&amp;szlig; sie gesp&amp;uuml;rt hat, da&amp;szlig; mit mir was ist. Ich sagte n&amp;auml;mlich immer weniger. Ich zitterte (das merkte zun&amp;auml;chst nur ich). Und nun: das ist mir in meinem bisherigen Leben dann nur noch ein weiteres Mal vorgekommen: Sie fragte mich, ob ich noch mit hochkommen wolle. Morgens halb f&amp;uuml;nf. M&amp;ouml;glicherweise sagte sie auch &amp;#8222;auf einen Tee mit hoch&amp;#8221;. Ich sagte &amp;#8222;ja&amp;#8221;. Ich folgte ihr durchs Treppenhaus. Merkte nur, da&amp;szlig; das geschieht, war mir aber nicht sicher, was hier nun im Gange war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben gab sie mir zun&amp;auml;chst das englische Rasierwasser. Sie schenkte es mir! Tats&amp;auml;chlich setzte sie schwarzen Tee auf. Morgens kurz nach halb f&amp;uuml;nf. Den brachte sie dann. Wir unterhielten uns. Das hatten wir schon den ganzen Abend getan. Sie sa&amp;szlig; auf dem Fu&amp;szlig;boden, ich auf einem Stuhl. Ich setze mich nie auf den Fu&amp;szlig;boden. Sie war nicht ich Reichweite. Sie hat was gesp&amp;uuml;rt, deswegen die Distanz. Ich sagte: &amp;#8222;Setz dich doch hierher.&amp;#8221; Sie setzte sich neben mich aufs Sofa. Wir unterhielten uns. Wir setzten beide unseren Tee ab. Ich ergriff mit meiner linken ihre rechte Hand. So etwas hatte ich noch nie gemacht. Es gab keine k&amp;uuml;hle &amp;Uuml;berlegung mehr. Es geschah nur etwas in Trance. Meine Hand zitterte. Mein Atem zitterte. Sie hielt meine Hand sehr fest und schob sie zur&amp;uuml;ck. Diese Muskelspannung. Es war ambivalent, f&amp;uuml;r einen Moment. Schob sie mich nun kr&amp;auml;ftig zur&amp;uuml;ck oder wollte sie mich nicht loslassen? Oder beides? Ich war in einem Rausch. Wir sagten nichts. Wir k&amp;uuml;&amp;szlig;ten uns. Wir k&amp;uuml;&amp;szlig;ten uns sehr. Wir k&amp;uuml;&amp;szlig;ten uns halb auf dem Sofa und halb auf dem Boden. Was dann verhandelt wurde, wei&amp;szlig; ich nicht mehr hundertprozentig. Sie sagte mir, da&amp;szlig; sie (noch) nicht mit mir schlafen wolle. Ich sagte ihr, da&amp;szlig; sie mir vertrauen k&amp;ouml;nne, wenn ich sage, ich w&amp;uuml;rde gern mit ihr im Bett sein, ohne da&amp;szlig; ich eindringe. Ich habe sie nachhaltig damit beeindruckt, da&amp;szlig; ich mich daran gehalten habe. Sie zog sich sehr schnell aus. Ich war so unerfahren: Ich hatte noch nie einen Schl&amp;uuml;pfer fallen sehen, in dem eine Slipeinlage klebt. Dann wei&amp;szlig; ich nur noch, da&amp;szlig; die Nacht sehr kurz war. Denn ich mu&amp;szlig;te um 9 Uhr bereits zu einer Vertragsunterzeichnung erscheinen. &amp;Uuml;brigens hatten wir beide keine nennenswerten Promille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Sonntagmorgen und ich ging zu Fu&amp;szlig; zu mir r&amp;uuml;ber. Ich war mir zweifelsfrei sicher, da&amp;szlig; das der Beginn einer langw&amp;auml;hrenden (also: als Lebensperspektive angelegten) Bindung war. F&amp;uuml;r mich war klar: Wenn eine Frau mit mir in die Kiste h&amp;uuml;pft, dann bedeutet das das. Finde ich auch heute noch eine sch&amp;ouml;ne Vorstellung. Aber momentan modifiziere ich meine Koordinaten doch ein wenig in der Hinsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Freund hatte sich schon was gedacht, als ich nicht nach Hause kam. Er hatte auch ein Auge auf sie gehabt, aber nun war das f&amp;uuml;r uns drei entschieden. Er w&amp;uuml;rde Jahre sp&amp;auml;ter mit ihr zusammenkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. und ich hatten verabredet, da&amp;szlig; ich am Abend wieder zu ihr kommen w&amp;uuml;rde. Das tat ich dann auch. &lt;font color=&quot;#FFFFFF&quot;&gt;Sie&lt;/font&gt; war sich da gar nicht sicher gewesen. Noch heute kann ich nicht begreifen, wie sie sich nackt mit mir ins Bett legen konnte ohne zu erwarten, da&amp;szlig; ich am selben Tag abends noch zu ihr stehe. Ja, ja, ja, viele Leser(innen) werden hier wohl den Kopf sch&amp;uuml;tteln, aber so ein niedliches erotisches Weltbild habe ich mir noch sehr lange Zeit bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt mich nicht, aber den Abend haben wir mit uns und sonst nichts, au&amp;szlig;er Kerzenlicht, verbracht. Sie wollte jetzt mit mir schlafen. Und sie sagte das von sich aus. Ich vermute, wir nahmen einen Gummi, aber schon das folgende Mal sollte ich den weglassen. Sie nahm die Pille. Und das sollte dann das allererste Mal sein, da&amp;szlig; ich eine Frau ohne was dazwischen sp&amp;uuml;rte. Daf&amp;uuml;r lebt Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschah, und ich konnte die gro&amp;szlig;e Bedeutung f&amp;uuml;r mein sexuelles Erleben nur denken, nicht wirklich f&amp;uuml;hlen. Ich hatte zu lange darauf warten m&amp;uuml;ssen. Nicht: darauf warten m&amp;uuml;ssen mit ihr. Sondern darauf warten m&amp;uuml;ssen mit &amp;#8222;den Frauen&amp;#8221;. Ich war 27. - Die wirklich sch&amp;ouml;nen Nummern, die zum Schwelgen, Augenverdrehen und Augenverdrehen lassen, kamen Jahre sp&amp;auml;ter. Gro&amp;szlig;e Vertrautheit, erregendes Zu-Hause-an-ihr-Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer dieser ersten N&amp;auml;chte waren wir zw&amp;ouml;lf Stunden zusammen im Bett. Das sollten wir sp&amp;auml;ter auch ann&amp;auml;hernd nicht mehr erreichen. Ich redete sehr viel. Ich hatte eine Zuh&amp;ouml;rerin gefunden, und sie mu&amp;szlig;te das &amp;uuml;ber sich ergehen lassen. Meine Probleme. Sie erinnerte mich  sp&amp;auml;ter daran, und ich war etwas erschrocken, da&amp;szlig; ich &amp;uuml;ber die Spannungen mit meinem Vater geredet und geredet habe. Na ja, das war vor meiner Psycho-Analyse, zu der sie mich vier Jahre sp&amp;auml;ter auf den Weg brachte. Das w&amp;uuml;rde dann auch der Anfang vom Ende sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe doch sehr, da&amp;szlig; ich heute ein besserer &lt;font color=&quot;#FFFFFF&quot;&gt;Zuh&amp;ouml;rer&lt;/font&gt; w&amp;auml;re. Habe das kaum noch verifizieren k&amp;ouml;nnen. Ich habe gelesen und bin mir sicher, da&amp;szlig; M&amp;auml;nner, die gute Zuh&amp;ouml;rer sind, wesentlich bessere Karten haben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein letztes: Sie sagte sp&amp;auml;ter: Das erste Jahr mit dir war das schwerste. Und ich war leicht erschrocken. Das hatte ich anders erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag 18/01/05: Sie sagte damals, gerade als die H&amp;uuml;llen gefallen waren: &amp;#8222;Leider kann ich dir nicht zu mir gratulieren.&amp;#8221; Sie hat nie genau erl&amp;auml;utert, was sie damit gemeint hat. Jedenfalls waren diese Worte bemerkenswert, und vielleicht auch eine zutreffende Prophezeiung.</description>
    <dc:creator>der</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;!-- 31 --&gt; 1989</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 der</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-16T01:52:42Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://aber.twoday.net/stories/473929/">
    <title>Rasierwasser und Nylons</title> 
    <link>http://aber.twoday.net/stories/473929/</link>
    <description>Im folgenden sind Personen-, Orts- und Produktnamen ge&amp;auml;ndert bzw. abgek&amp;uuml;rzt, au&amp;szlig;er &lt;i&gt;England&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Deutschland&lt;/i&gt;. Zeitangaben nicht ge&amp;auml;ndert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1989 kam ich nach D. Ich begann in B. ein Hochschul-Studium. Weil der Studiengang klein und speziell war, lernten wir wie in einem Klassenverband, ohne die &amp;uuml;blichen Durchmischungen. Nachdem das 1.&amp;#0160;Semester schon etwa zwei Wochen alt war, kam ich aus der Pause in den Klassenraum zur&amp;uuml;ck, und auf dem Platz neben mir sa&amp;szlig; eine Neue. Ich sagte strahlend zu ihr: &amp;#8222;Aha! Eine Neue?&amp;#8221; Da&amp;szlig; ich das sagte, und wie ich das sagte, geschah ohne Nachdenken und unvorbereitet, und das war auch besser so. Ich habe nachher erfahren, da&amp;szlig; ich dabei sympathisch gewirkt habe. &lt;font color=&quot;#FFFFFF&quot;&gt;Sie&lt;/font&gt; fand ich auch nett: blonde Locken, l&amp;auml;chelnd, lieb. Aaa-hahaha! Aus Gr&amp;uuml;nden, die ich vergessen habe, habe ich damals gelegentlich mit ihr telefoniert; sie wohnte bei ihren Eltern, und ihre Mutter rief sie mit einem leicht anz&amp;uuml;glichen: &amp;#8222;Z., komm mal, da ist ein junger Mann f&amp;uuml;r dich am Telefon!&amp;#8221; oder so was in der Art. Sie war von einem Austausch aus England extra hergekommen, um sich den Studiengang anzuschauen. War auf der Warteliste nach oben gerutscht. Nach etwa zwei Wochen fand sie, da&amp;szlig; das nichts f&amp;uuml;r sie sei, und teilte uns mit, da&amp;szlig; sie nach England zur&amp;uuml;ckkehrt. Ich bat sie, das von mir gesch&amp;auml;tzte und in Deutschland nicht erh&amp;auml;ltliche Rasierwasser &lt;i&gt;Y. G.&lt;/i&gt; von dort f&amp;uuml;r mich mitzubringen, und wir tauschten die Adressen aus. Damals war e-mail in der Allgemeinheit noch unbekannt (man stelle sich das vor!!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Sommer tr&amp;auml;umte ich davon, mit einer anderen Frau gleichen Vornamens zusammenzukommen, diese wei&amp;szlig; es bis heute nicht. Jedenfalls gingen zwischen Z. und mir einige Briefe hin und her, und Ende August 1989 bekam ich einen Anruf von einer Z. und verwechselte sie prompt mit ihrer Namensvetterin, wof&amp;uuml;r sie in der Zukunft ein gutes Ged&amp;auml;chtnis bewahrte. Sie war zur&amp;uuml;ck in B. und w&amp;uuml;rde eine eigene Wohnung beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war damals kein Party-G&amp;auml;nger. Jedenfalls war ich neu in B. und las ein Plakat: V.-Fest. Ich schrieb ihr eine Postkarte (steinzeitlich, nicht?), ob wir zusammen hingehen wollen. Ich war gerade umgezogen und Telefon hatte ich noch nicht. Sie war auch neu bei sich eingezogen und hatte wohl auch noch kein Telefon. Kam noch rechtzeitig eine Postkarte zur&amp;uuml;ck: Treffen Samstag 20 Uhr vor der H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren dann noch ein Freund und von ihrer Seite eine Freundin und ihr Bruder dabei. Buden, die &lt;i&gt;Rocky Horror Picture Show&lt;/i&gt; als Open-Air-Kino auf dem Dach vom &lt;i&gt;Casanova.&lt;/i&gt; Dann kriege ich die Einzelheiten nicht mehr ganz auf die Reihe. Wir waren wohl erst in einem Eiscaf&amp;eacute;, wo mein Freund mich unauff&amp;auml;llig darauf hinwies, da&amp;szlig; die Frau mit ihren Schwarz-Nylon-Beinen unterm Tisch ziemlich nahe an meine kam. Ich halte solche Einzelheiten f&amp;uuml;r Aberglauben und habe dem keine Bedeutung beigemessen. Es hatte auch keine. Danach waren wir wohl in der &lt;i&gt;Sturmfreien Bude&lt;/i&gt; (Disco, die f&amp;uuml;r ihre ausl&amp;auml;nderfeindlichen T&amp;uuml;rsteher ber&amp;uuml;chtigt und f&amp;uuml;r ihre Grins-Sonnen-Lampions ber&amp;uuml;hmt ist). Es wurde also etwa 4 Uhr. Wir kamen raus, und es war k&amp;uuml;hl geworden (Anfang September wie gesagt). Ich bot an, Z. nach Hause zu bringen, es war ein ganzes St&amp;uuml;ck Weg. Geh&amp;ouml;rt sich so. Mein Freund schmuggelte mir seine Lederjacke zu, die ich ihr als meine anbot. Er ist ein Jacken-Kavalier. Er verzog sich dann, und ich brachte sie nach Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenbemerkung: Ich hatte mir vornerum (Gro&amp;szlig;hirn) nichts weiter vorgenommen. Keine Initiative, keine Rumkriege versuchen. W&amp;uuml;rde sowieso nichts werden. Einfach hingehen und mal sehen, wie der Abend wird. Ich war neu in B., das V.-Fest w&amp;uuml;rde sowieso ein interessantes Erlebnis sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des ersten Teils. Fortsetzung folgt.</description>
    <dc:creator>der</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;!-- 31 --&gt; 1989</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 der</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-16T00:44:27Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://aber.twoday.net/stories/437190/">
    <title>Mein Besuch in einer Sex-Sauna</title> 
    <link>http://aber.twoday.net/stories/437190/</link>
    <description>Es war 1989. Ein Bekannter hatte mich auf eine Sauna aufmerksam gemacht, in der es etwas mehr als das herk&amp;ouml;mmliche finnische Programm gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist eher unspektakul&amp;auml;r in einem unspektakul&amp;auml;ren Viertel gelegen (es gibt sie noch und sie sieht von au&amp;szlig;en unver&amp;auml;ndert aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine kleine, aber vollausgestattete Sauna. Eintritt ist ertr&amp;auml;glich, Handtuch inbegriffen. Nach Wochentagen gibt es auch Einla&amp;szlig;-Sortierungen nach M&amp;auml;nnlein/Weiblein. Die Gastronomie ist &amp;auml;hnlich wie in der Familienkneipe an der Ecke, getrunken wird Bier, kein Sekt. Der Schankraum ist wie ein Wohnzimmer. Auf dem Tresen ein Zierh&amp;uuml;ndchen, dem man nicht in die Augen blicken darf. Im Fernsehen die Tagesschau. Sauna- und Sanit&amp;auml;rr&amp;auml;ume Standard. Das Etablissement ist in einem Altbau-Reihenhaus und erstreckt sich vom Keller bis ins Obergescho&amp;szlig;. Im ersten Stock (?) war ein halbdunkler Raum, wo in Sitzh&amp;ouml;he eine &amp;#8222;Liege-/Spielwiese&amp;#8221; mit schwarzem Kunstleder-Bezug war, etwa 3m&amp;#0160;x&amp;#0160;3m. Daneben eine offene Bucht mit &amp;#8222;Ruhe-&amp;#8221;Liege, weiterhin Liege-Kabinen mit von innen abschlie&amp;szlig;barer T&amp;uuml;r.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was habe ich nun dort getan? Bier getrunken. Regul&amp;auml;r geschwitzt. Mich auf dem Balkon abgek&amp;uuml;hlt. Mich aufs Kunstleder gelegt, wo bi&amp;szlig;chen gefummelt wurde (ohne meine Beteiligung). In die Bucht gegangen, wo zu dritt gefummelt wurde (die Frau aber eng an ihrem Mann h&amp;auml;ngend). Mitgefummelt. F&amp;uuml;r mich war noch ein Bein &amp;uuml;brig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer der geschlossenen Kabinen lie&amp;szlig; es sich eine Frau von ihrem Mann besorgen, das war in HiFi zu h&amp;ouml;ren. Keine Chance, was davon zu sehen zu kriegen, geschweige denn, mitzumachen. Es hie&amp;szlig;, das mache sie gewohnheitsm&amp;auml;&amp;szlig;ig so. An sie w&amp;auml;re nicht ranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch mal geschwitzt. Es erschien ein etwa 25j&amp;auml;hriges Paar, sie gutaussehend, er prolhaft. Was, bitte h&amp;auml;tte da jemals swingen sollen? Der h&amp;auml;tte mir eher paar aufs Maul gehauen. Sie h&amp;auml;tte mir die kalte Schulter gezeigt, sogar bei 100&amp;deg; C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach oben gegangen. Dort lief ein Pornovideo. Wenn ich mich recht entsinne, hab ich nicht mal dazu gerubbelt, w&amp;auml;r mir wohl unangenehm gewesen vor dem einzelnen Herrn und dem unbewegt dasitzenden P&amp;auml;rchen, die dort noch waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war&apos;s eigentlich. Wenn mann nach &amp;uuml;ber 1000 Tagen ganz ausged&amp;ouml;rrt ist, kann&apos;s schon passieren, da&amp;szlig; mann dort mal vorbeischleicht, sieht, da&amp;szlig; es den Laden noch gibt und entscheidet, da&amp;szlig; die 15 Euro Eintritt dann doch lieber mit Supermarktbier versoffen werden sollen - das gibt mehr rauschhafte Empfindungen als der oben geschilderte Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Beitrag widme ich meiner treuesten (...) Blogleserin, &lt;a href=&quot;http://swingandyouresinging.twoday.net/&quot;&gt;weib&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>der</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;!-- 31 --&gt; 1989</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 der</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://aber.twoday.net/stories/413274/">
    <title>Dummy 1989</title> 
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    <description>...</description>
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